Mittwoch, 27. Juni 2018

Weichs - jüngere Geschichte

Aufsatz von Heinz Oster im Almanach 1998:

Vom Weichser Weg zu neuen Ufern
Regensburger Almanach 1998, S. 104


Berichtet über jüngere Geschichte von Weichs und den Einfluss des DEZ auf die Entwicklung

Entgegen dem Untertitel ("Überseeische und Stoderer berichten über 30 Jahre Donau-Einkaufszentrum") geht es nicht nur um das DEZ selbst.

Enthält auch Luftbildaufnahmen von 1965 und 1989, also vor und nach dem DEZ-Bau

Geschrieben ist der Artikel von H. Oster, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Dr. Vielbert Verwaltung GmbH

1831 ff - Geschichte der ehemaligen Leichenhalle im Stadtpark

Gründlicher Aufsatz von Barbara Krohn, Almanach 1998, S. 67 ff

Der Kindergarten in der Leichenhalle

Erzählt die Geschichte der ehemaligen Leichenhalle im Stadtpark bis 1998.

Inhaltswiedergabe in Stichworten:

Aufsatz beginnt mit historischer Entwicklung: die beiden Lazarusfriedhöfe und die gemeinsame Leichenhalle mit je einer Säulenhalle zu beiden Friedhöfen hin.

1527 ev. Friedhof im heutigen Stadtpark

1712 westlich davon, der kath. St. Larzarus-Friedhof (Ort: heutiges OBAG-Gebäude)

Die beiden Friedhöfe grenzten ab 1827 nur durch eine Mauer getrennt direkt aneinander.

1831/32 Bau der ersten Leichenhalle Regensburgs genau zwischen den beiden Friedhöfen, gemeinsame Benutzung für katholischen und evangelischen Friedhof.

1908 bis 1910 wurde Stadtpark umstrukturiert und neu bepflanzt, ein Teil der Gräber beider Friedhöfe wurde aufgelöst oder verlegt, wenige Steine belassen.

Ende 19. Jahrhd. wurde Verlegung der Friedhöfe beschlossen . Evang. Friedhof ist bereits seit 1898 geschlossen, die letzte Bestattungen auf kath. Friedhof war 1909. Man ging von einer Auflassung der Friedhöfe in 10-bis 20 Jahren aus und ging auch davon aus, dass die Leichehalle abgerissen wird.

Sie wurde aber dann doch nicht abgerissen, 1935 wurde das Gelände der beiden Friedhöfe von der Stadt gekauft aber nicht weiter benutzt.  Ab Anfang fünfziger Jahre wurde das Gelände in den Stadtpark einbezogen.

Ende der Fünziger erhielt die Jeunesses musicales die Möglichkeit, die Räume zu benutzen. Jazz, zeitgenössische Musik, Klassik, Kabarett. Jeder Mittwoch Clubabend. Besucher waren hauptsächlich junge Leute, große Resonanz.,

Ab 1963 "Jugend musiziert".

Ab Beginn der 70er immer weniger Clubabende, Ortsgruppe löste sich auf, daher  halbtags Vermietung an Kinderspielgruppe. Ab 1972 aber, mit Ausweitung des Kindergartens auf ganze Tage (und Gründung des Kindergartenvereins) musste Mischnutzung aufgegeben werden (das erlaubte das Kindergartengesetz nicht).

Danach dann reine Nutzung der ehemaligen Leichenhalle nur für den Kindergarten bis zum Zeitpunkt des Aufsatzes (1998)

Die beiden folgenden Pläne stammen nicht aus dem Aufsatz, sondern sind Ausschnitte aus meiner eigenen Stadtplansammlung, auf denen ich die Leichenhalle markiert habe:

1812, die Leichenhalle existiert noch nicht

1910

Freitag, 1. Juni 2018

Kloster und Schloss Prüfening - Aufsatz im Almanach 98

Eberhard Dünninger,  Aufsatz im Almanach 1998:

Wo Mönche, Freiherrn, Fürsten wohnten. Kloster und Schloß Prüfening - Erbe und Verpflichtung, S. 139 ff

Donnerstag, 12. April 2018

1925 ff - Geschichte des Flugplatzes in Prüfening

"Willkommen am Airport", ein MZ-Artikel von Heinz Klein vom 12.4.2018 über einen geplanten Vortrag von Wolfgang Soller und Peter Schmoll über die Geschichte des Regensburger Verkehrflugplatzes und den Beginn von Messerschmitt.

Der Flugplatz wurde im Volksmund (nachträglich) Messerschmittflugplatz genannt. Er existierte von 1927 bis 1961 (oder 1962)

Der MZ-Artikel enhält eine Kurzfassung der Geschichte des Flugplatzes. Und hier wiederum eine Zusammenfassung der wichtigsten Fakten gemäß dieses Artikels:


1840 - Ortsgeschichte der Stadt am Hof

Ortsgeschichte der Stadt am Hof
1840, 8 Seiten, Verfasser unbekannt
auf google-books:

https://books.google.de/books?id=6n5bAAAAcAAJ

Einbildung:

Sonntag, 4. März 2018

1811 - Ortsblatt zu Weichs bei Regensburg

Aus dem Jahre 1811 gibt es Vermessungskarten zu Regensburg und Landkreis Regensburg; dabei sind manche Vororte (heute z.T. Ortsteile von Regensburg) in gesonderten Blättern festgehalten worden, z.B. gibt es ein Blatt für Kareth, Schwabelweis, Niederwinzer und Weichs. Im Nachfolgenden konzentriere ich mich auf Weichs

Quelle z.B.
https://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/ortsblaetter/suche?oid=27282


Ausschnitt (nur mit Weichs), gedreht um 90 Grad


Donnerstag, 22. Februar 2018

1690 - Kloster Prüll im Churbayerischen Atlas

http://daten.digitale-sammlungen.de/bsb00065647/image_310
Buchseite mit Grafik von Kloster Prüll
im Buch "Chur-bayerischer Atlas" aus 1690





Ertl, Anton Wilhelm: Des Chur-Bayerischen Atlantis ... Theil, das ist: eine grundrichtige historische und mit vielen schönen Kupfern und Land-Karten gezierte Abbildung aller in dem hochberühmten Chur-Herzogthum Ober- und Nieder-Bayern, auch in der Obern Pfaltz ligenden vortrefflichen Staedten, Maerkt und theils Schlösser samt deroselben Ursprung, Fortpflantzung und andere merkwürdigste bayrische Denk-Sachen, alle aus dem unverfälschten Grund der Antiquität enthalten, Bd.: 2, Eine Grundrichtige, Historische und mit 90 schönen Kupfern gezierte Abbildung aller in dem hochberühmten Chur-Hertzogthum Ober- und Nider-Bayrn auch der Obern Pfaltz hervorleuchtenden vortrefflichen thomb- und Collegiat-Stifften, Abteyen, Probsteyen und Clöstern samt Deroselben uhralten Stifft-Brieffen und andern authentischen Documenten, verfasset und Beschrieben Durch Antonium Guilielmum Ertl. [2 Kupf., davon 1 von [Carl Gustav] Amlig], Nürnberg, 1690