Freitag, 30. September 2011

1910 - Die Oberpfälzische Kreisausstellung 1910

Aus einem Flyer des Museums 2010:

Tradition und Aufbruch
Die Oberpfälzische
Kreisausstellung 1910
in Regensburg
Das Parkgelände, das Kerngebäude der Ostdeutschen Galerie Begleitprogramm
und der chinesisch anmutende Pavillon im Stadtpark gehören
zu den sichtbaren Hinterlassenschaften. Die diesjährige Ausstellung
macht die Bedeutung, die damalige Aufbruchstimmung
und die Spuren der Kreisausstellung auch für das heutige Regensburg
sichtbar. Die Koproduktion des Historischen Museums
mit dem Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft
der Universität Regensburg ist Teil des Jahresthemas der Stadt
Regensburg „..10 Aufbruch“.
Die Oberpfalz und die Regensburger Stadtgesellschaft präsentierten
von 11. Mai bis 24. September 1910 die regionale Schaffenskraft.
Hierfür wurde der heutige Stadtpark angelegt, sämtliche
Branchen, Gewerbeschulen und Vereine zeigten die Vielfalt,
Traditionen und Visionen auf technischem, künstlerischem und
wirtschaftlichem Gebiet. Würdigung fand das Ausstellungskonzept
nicht nur durch den Prinzregenten Luitpold und den
Schirmherrn Fürst Albert von Thurn & Taxis, auch die zahlreich
vertretene Prominenz aus dem In- und Ausland zeigte sich
von der Ausstellung beeindruckt. Die gesamte Stadtbevölkerung
war in die Umsetzung der Ausstellung involviert: In mehreren
Umzügen und bei dem Festspiel „Ratisbona“ im Stadttheater,
an dem über 300 Oberpfälzer beteiligt waren, wurde der Stolz
der Bürger auf ihre Region sichtbar. In Anlehnung an die großen
Welt- und Gewerbeausstellungen suchten auch die Regensburger
Veantwortlichen nach einem signifikanten Termin, der
die Wichtigkeit des Projektes widerspiegelte. Dazu wählten sie
das Jahr 1910 – also 100 Jahre nach der Vereinigung von Regensburg
mit dem Königreich Bayern. Die Feierlichkeiten zu
diesem historischen Termin bildeten den festlichen Abschluss
der bis heute bedeutendsten Präsentation der Oberpfalz.